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Wohnfunktion und spezifischer Wohnwert von
Holzhäusern ergeben sich aus der einzigartigen Kombination
von Eigenschaften und Leistungen.
Dies beginnt bei der Planung, die die Gestaltungswünsche
und Nutzungsansprüche der Bewohner in optimaler Weise
umsetzt. Grundriß, Bezug zum Grundstück, Ausbau
und Ausstattung lassen sich dank der Flexibilität der
Holzsystembauweise ganz individuell gestalten. Dabei gewinnen
die schlanken Bauteile rund 10% der Wohnfläche - Platz
für ein Kinderzimmer oder einen Hauswirtschaftsraum.
Auch für spätere Ideen und Bedarfsänderungen
gilt die Holzbau-Freiheit: spätere Änderungen und
Erweitererungen sind jederzeit möglich.
Der Bauprozeß und der Ausbau erfolgt weitestgehend
mit trockenen Baustoffen. Daher braucht ein Holzhaus vor oder
nach dem Einzug nicht trockengeheizt zu werden - der Nutzer
kommt sofort in den Genuß des behaglichen Wohnklimas.
Dessen Basis wird von dem ausgezeichneten Wärmeschutz
gelegt. Die angenehm warmen Innenoberflächen der Außenbauteile
mit sehr geringem Temperaturunterschied zwischen Raumluft
und Wand oder Dachschräge vermeiden Strahlungszug und
übermäßige interne Luftumwälzung. So
stellt sich das Behaglichkeitsgefühl schon bei niedriger
Raumtemperatur und geringerem heizbedarf ein als bei Häusern
mit großer Temperaturdifferenz zwischen Wand und Raum.
Außerdem gibt es auf der warmen Oberfläche keine
Tauwasserbildung - dies beugt einem Schimmelbefall vor.
Weitere Pluspunkte sind die angenehme Fußwärme
- etwa auf Dielenboden oder Parkett - ferner die Freiheit
von Zugerscheinungen infolge der guten Luft- und Winddichtung
und nicht zuletzt der sommerliche Wärmeschutz.Ein Holzhaus
heutiger Generation ist mit den kaum gedämmten und gedichteten
Behelfsbauten aus Kriegs- und Nachkriegszeit in keiner Weise
zu vergleichen.
Das Klima im Holzhaus wird außerdem von gemäßigten
Änderungen der Luftfeuchte geprägt: Feuchtespitzen
und extreme Trockenheit werden von den feuchteregulierenden
Holzteilen und Gipswerkstoffen abgepuffert.
Nicht an das Holzhaus gebunden, aber den Holzsystembauweisen
besonders nahestehend ist die kontrollierte Be- und Entlüftung.
Sie trägt zur Raumerwärmung bei, sorgt für
richtig dosierten Luftwechsel ohne Zugerscheinungen und filtert
Staub und Pollen aus der Zuluft - eine Wohltat für jeden
Allergiker. Wird die Zuluftleitung durch das Erdreich geführt,
ergibt sich ein angenehmer Nebeneffekt: die Zuluft wird im
Winter erwärmt und im Sommer abgekühlt. Dabei kommt
die Luftqualität den Bewohnern ungemindert zugute, denn
das Holzhaus ist frei von chemischem Holzschutz und schädlichen
Emissionen.
Nicht in Meßdaten zu erfassen sind die atmosphärischen
Werte des Wohnens in einem Holzhaus: mit seiner besonderen
Ästhetik und der Ausstrahlung des natürlichen Werkstoffes
besitzt es unverwechselbare Wohnqualität.
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